Amtsblatt Wettenberg – eine Gemeinde informiert auf allen Kanälen

Mockup von der "Mein Wettenberg" Website als Laptop und Smartphone. Links davon sieht man zusätzlich wie die gedruckte Version des Magazin aussieht.

Das Amtsblatt ist für viele Gemeinden auch heute noch ein zentraler Bestandteil der Kommunikation. Jedoch reichen die klassischen gedruckten Blätter nicht mehr aus, um allen Bedürfnissen der Bevölkerung zu entsprechen. Für viele ist klar: Es braucht auch eine digitale Lösung. Nicht ein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Die Inhalte müssen sowohl gedruckt als auch digital verfügbar sein. Das schreit nach einem Content First Projekt!

Auch im hessischen Wettenberg kam man in der Druckerei Bender GmbH zu diesem Entschluss. Dank der Vermittlung der zipcon consulting fanden morntag und Bender zueinander.

Gemeinsam durften wir uns auf eine interessante Reise begeben. Zuerst natürlich die Gretchenfragen: Was braucht’s denn überhaupt? Was ist sinnvoll, was unnötig? Welcher Automatisierungsgrad ist der richtige?

Das Projekt ist buchstäblich gewachsen, zuerst in den Köpfen und schliesslich auch auf den Servern und Endgeräten. Das Ergebnis lässt sich sehen.

Schaust du lieber ein Video? Lerne hier mehr über den Ablauf des Projekts:

Aufzeichnung unseres Vortrags an der systems@work vom 12. Mai

Amtsblatt dort, wo die Leute sind: Papier, Computer und Smartphone

Die Bevölkerung von Wettenberg hat nun die Wahl. Das Amtsblatt kann jederzeit auf digitalen Kanälen konsumiert werden. Die neue (WordPress-)Website meinwettenberg.de ist ein digitaler Touchpoint. Aber auch die gedruckte Ausgabe, die man vielleicht sonntags zum Kaffee liest, bleibt dabei nicht auf der Strecke.

Mockup des Amtsblatts Wettenberg auf Print, Laptop und Smartphone.

Effizientere Arbeitsabläufe

Im gleichen Zuge wurden auch die Abläufe im Hintergrund optimiert. Anstelle von Word per E-Mail gibt’s jetzt WordPress. Die einzelnen Einträge werden von den Gemeindemitarbeitenden direkt im Web erfasst und auch richtig angeordnet. Das vermindert, nach der Einführungszeit, den Kommunikationsaufwand erheblich.

Die Inhalte werden wöchentlich via EasyCatalog in InDesign eingespielt, Dank umfangreicher Templating- und Skripting-Arbeiten von Rudi Warttmann (topset) geht das in hohem Automationsgrad:

Paywall: Geschäftsmodell aufrechterhalten

Ein häufiges Problem von digitalisierten Magazinen ist die Finanzierung. Plötzlich sind Inhalte, die bisher gegen eine Abo-Bezahlung erhältlich waren, öffentlich im Web zugänglich.

Dafür haben wir beim Amtsblatt Wettenberg eine Paywall gebaut.

Es funktioniert so: Amtliches bleibt öffentlich für alle Website-Besucher. Abonnenten können sich einloggen und haben dadurch Zugriff auf die exklusiven Inhalte.

Klick vergrössert die Bilder:

Für Tech-Nerds: Das Abo-System der Druckerei Bender, Ninox, wurde via API an WordPress angebunden. Der Abgleich der Abonnenten läuft also automatisch. Dank gilt hier natürlich auch der Bechtel Druck GmbH, die Ninox bei Bender integrierten und mit uns die API in Zusammenarbeit erarbeiteten.

Es geht weiter

Gute digitale Projekte sind selten wirklich fertig. Auch die Druckerei Bender ist sich sicher: Es geht weiter. Die Potenziale und Learnings aus dem Amtsblatt Wettenberg sind übertragbar auf andere Amtsblätter.

Aber auch bei Wettenberg geht es noch weiter. Warum nicht Inhalte und wichtige Mitteilungen automatisch auf Social Media streuen? Einen Newsletter betreiben? Die Ideen stehen im Raum, die Möglichkeiten sind da. Ein Content First System, basierend auf WordPress, eröffnet neue Horizonte.

Interessiert?

Möchtest du hinter die Kulissen eines solchen Systems schauen? Sehen, wie die Redaktion arbeitet und dir überlegen, ob das auch etwas für dich sein könnte?

Gerne besprechen wir deine Fragen in einem kostenlosen Erstgespräch, wenn du dabei eine Demo des Systems wünschst, machen wir das gerne!

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